IK & die vielen anderen: schafft diese Welt das?

Mark Swysen

Mark Swysen, Götterdämmerung © Rainer Lange

Der bildende Künstler Mark Swysen interessiert sich für das menschliche Verhalten und die sozialen Interaktionen in unserer westlichen Gesellschaft. Dazu hinterfragt er die biologischen Denkmuster des menschlichen Gehirns und die soziologischen Dynamiken des menschlichen Zusammenlebens. Die Ausstellung ist das Resultat einer Residenz im April und Mai 2017, die durch eine Kooperation des Kulturamts Steglitz-Zehlendorf und des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin ermöglicht wurde.

Aus ökologischer Perspektive betrachtet, geht es dem Künstler um das Verhältnis der Menschheit zu ihrer Umwelt. Ein Ausstellungsthema, für das der Berliner Botanische Garten perfekt geeignet ist. In der Vorstellung des Künstlers symbolisiert ein Botanischer Garten den „Garten Eden” – den biblischen Geburtsort der menschlichen Genetik. Die Weltstadt Berlin ist für Swysen ein Knotenpunkt intensiver sozialer Kontakte, Grundlage der Gruppendynamik und kulturellen Evolution des Menschen. Mit Humor und Fantasie erforscht der Artist in Residence im Berliner Garten und Museum nicht nur das reichhaltige Inventar zeitgenössischer Pflanzen sondern darüber hinaus auch die Möglichkeiten zukünftiger Lebensformen jenseits des Anthropozän-Zeitalters. Hören Sie hier ein Porträt des Künstlers im Kulturradio rbb.

Am Freitag, dem 22. September 2017 um 18 Uhr, organisiert die Generaldelegation der Regierung Flanderns in Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten ein Künstlergespräch zwischen Mark Swysen und Julia Wallner, Direktorin des Georg Kolbe Museums Berlin.

Mehr Informationen

  • Mark Swysen bei einem Vortrag in Berlin, April 2016

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