Requiem pour L.

Alain Platel, les ballets C de la B

Probebild "Requiem pour L." © Chris Van der Burght

  • 20:00 Uhr
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Uraufführung

In Requiem pour L. versammeln sich vierzehn Musiker aus Afrika und Europa um Mozarts Requiem. In einer Rekonstruktion dieses Requiems verbinden sie ihre eigenen musikalischen Einflüsse wie Jazz, Oper und populärer afrikanischer Musik. Das Ziel ist es, dieses Werk der westlichen Musik neu erfahrbar zu machen.

Der Komponist Fabrizio Cassol, musikalischer Leiter dieses Projekts, schreibt seine eigene künstlerische Geschichte fort, in der er seit jeher verschiedene musikalische Kulturen zur Arbeit an einem bestimmten Thema zusammenbringt. Immer wieder sucht er nach Wegen, mit bereits existierenden Werken und mit mündlich und schriftlich überlieferten Traditionen neue Geschichten zu schreiben. Im Falle des Requiems bringt er Musikerinnen, mit denen er bereits gearbeitet hat (so zum Beispiel bei „Macbeth“ und „Coup Fatal“), mit Künstlerinnen zusammen, für die dies die erste gemeinsame Arbeit ist.

Regisseur und Choreograph Alain Platel wird gemeinsam mit der Gruppe nach einer visuellen und körperlichen theatralen Übersetzung der Bilder und Assoziationen suchen, die das Requiem hervorruft: von der Totenmesse zum Massengrab, in dem Mozart selbst verscharrt wurde.

Cassol und Platel begegnen sich in einer Art “métissage“, einer Verschmelzung der Kulturen, und erschaffen so neue Universen. Ihre bisherige Zusammenarbeit umfasst Bearbeitungen von Monteverdis „Marienvesper“ („vsprs“, 2006), Bachs Matthäuspassion („pitié!“, 2008) und des westlichen Barockrepertoires („Coup Fatal“, 2014).

Eine Produktion von les ballets C de la B, Festival de Marseille und Berliner Festspiele.

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