We‘re pretty fuckin' far from okay

Voetvolk, Lisbeth Gruwez

Voetvolk, "We're pretty fuckin' far from okay" © Leif Firnhaber

  • 20:00 Uhr
  • 20:00 Uhr

Schwitzen, Zittern, Zaudern. Das Herz rast, der Kopf fiebert. Was jetzt? Fliehen, fighten, verharren? Die nackte Angst als genetisch programmierter Überlebensinstinkt ist der Motor der Tanzperformance "We’re pretty fuckin’ far from okay“. Die flämische Choreografin und Tänzerin Lisbeth Gruwez arbeitet seit vielen Jahren an einer Trilogie des ekstatischen Körpers: Die Furchtforschung, die Gruwez zusammen mit Wannes Labath unternimmt, ist ihr radikalster Teil. Hier stockt den beiden buchstäblich der Atem. Und wo die Luft wegbleibt, setzt die Panik ein. Bis sich die Lungen wieder füllen. Die physische Kontrolle von Gruwez und Labath erscheint perfekt, und der auf der Atmung der beiden basierende Soundtrack überträgt das Unbehagen auf das Publikum – denn Angst ist ansteckend.

Gruwez gründete ihre Tanzgruppe Voetvolk zusammen mit dem Musiker Maarten Van Cauwenberghe im Jahr 2007 und ist seitdem weltweit mit ihren Produktionen gefragt. Das Königliche Museum der schönen Künste Antwerpen, das 2019 neu eröffnet, lud das Ensemble für die kommenden fünf Jahre als company-in-residence ein.

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