ZIN gewinnt den Internationalen Hochhaus Preis 2026/27
Ein großer Erfolg für die flämische Architektur: „ZIN“ im Brüsseler Stadtteil Noordwijk gewinnt den renommierten Internationalen Hochhauspreis 2026/27. Die internationale Jury kürte das Projekt von 51N4E und l’AUC, gemeinsam mit Jaspers-Eyers Architects, einstimmig zum Sieger. Besonders überzeugten die Jury die beispielhafte Transformation bestehender Gebäudestrukturen, die Verbindung unterschiedlicher Nutzungen sowie die gelungene Einbindung in das städtische Umfeld.
„ZIN" entstand im Rahmen der Ambitionen der flämischen Regierung, ihre Verwaltung an einem zentralen, nachhaltigen Standort zusammenzuführen. Gleichzeitig ist das Gebäude ein Beispiel für zirkuläres und klimagerechtes Bau: Große Teile der früheren WTC-Türme wurden erhalten, rund 30.000 Tonnen Beton wiederverwertet und neue Materialien weitgehend nach Cradle-to-Cradle-Kriterien ausgewählt. Mit Wohnungen, Hotel, Gastronomie, Sportangeboten, Grünflächen und einer öffentlichen Orangerie bringt das 129 Meter hohe „ZIN" neues Leben ins Brüsseler Nordviertel. Wo früher Büros dominierten, entsteht heute ein lebendiges Quartier, das neue Maßstäbe für nachhaltige Stadtentwicklung setzt.
Anlässlich des Internationalen Hochhaus Preises widmet das Deutsche Architekturmuseum (DAM) den nominierten und ausgezeichneten Projekten die Ausstellung „Best High-Rises 2026/27“. Sie ist vom 4. November 2026 bis 4. April 2027 in Frankfurt zu sehen.