„To the bone“

Komposition: Stefan Prins, Ausführung: Florentin Ginot - Deutschland-Premiere

Bild: Manuskript von „To the bone“

Seit 2021 arbeitet Stefan Prins mit dem Kontrabassisten Florentin Ginot zusammen: zunächst in einem Projekt mit Ensemble MusikFabrik, danach in einem Duo-Projekt bei Muse‑en‑Circuit in Paris und später im Videoprojekt „Situations", für das er Solokompositionen für Ginot schrieb, in denen dessen ständig wachsende Sammlung an Effektpedalen voll zur Geltung kommt.

„To the bone“ entwickelte sich zu einem intensiven, 25‑minütigen Werk, in dem Ginots verstärkter Kontrabass zwischen äußerster Verletzlichkeit und körperlich spürbaren, fast seismischen Vibrationen oszilliert. Das Stück schöpft nicht nur aus seinen Erfahrungen mit Ginot, sondern auch aus seinen zahlreichen Kooperationen mit dem belgischen improvisierenden Kontrabassgiganten Peter Jacquemyn.

Stefan Prins (*1979) ist ein Komponist, der international für seine wegweisende Arbeit an der Schnittstelle von instrumentaler Musik, Elektronik, Multimedia und Performativität bekannt ist. Seine Musik wird weltweit von führenden Ensembles und Festivals aufgeführt. Prins ist Mitbegründer des Nadar Ensemble, als Performer und Improvisator aktiv und lehrt Komposition an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden.

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