Drumming & Einstein on the Beach

Ictus

Bild: Suzanne Vega © Richard Huber

In einer Welt, die sich ständig beschleunigt, lädt das Ensemble Ictus Sie im Jahr 2026 dazu ein, die Zeit anzuhalten. Mit zwei absoluten Meilensteinen des Minimalismus huldigt das Ensemble der Kraft des Rhythmus und der Architektur des Klangs. Ob es um die rohe, physische Energie des Schlagwerks oder die operative Erhabenheit eines modernen Epos geht: Ictus beweist in dieser Saison, dass minimale Mittel zu maximaler Ekstase führen können.

Drumming (1. März 2026)
Mit Drumming van Steve Reich bringt Ictus ein überwältigendes Ritual auf die Bühne. Was mit einem einzelnen Schlag auf einem Bongo beginnt, wächst zu einem komplexen, hypnotisierenden Klangstrom heran. Durch die berühmte „Phasing“-Technik, bei der Musiker ganz langsam aus dem Takt geraten, entstehen magische Muster, die den Zuhörer in Trance versetzen. Von den warmen Marimbas bis zu den scharfen Piccoloflöten: Dies ist eine physische Erfahrung, die den Herzschlag des Saals übernimmt.

Einstein on the beach (20. & 22. Mai 2026)
Darüber hinaus präsentiert Ictus die lang erwartete Tournee von Einstein on the Beach, dem revolutionären Meisterwerk von Philip Glass. In dieser konzertanten Fassung wird die monumentale Musik von ihrem theatralen Ballast befreit, wodurch die reine, zwingende Struktur von Glass’ Komposition voll zur Geltung kommt. Es ist eine meditative und zugleich intensive Reise durch Zeit und Raum, ausgeführt mit jener fabelhaften Präzision und Klarheit, für die Ictus bekannt ist. In dieser besonderen Produktion übernimmt die legendäre Songwriterin Suzanne Vega eine persönliche Lesung des ursprünglichen abstrakten Librettos. Unterstützt wird das Ensemble durch die exzellente Vokalkunst von Collegium Vocale Gent, was diese Aufführung zu einem außergewöhnlichen klanglichen Ereignis macht.

Ictus ist ein Brüsseler Ensemble für zeitgenössische Musik, das seit 1994 die Grenzen der Konzertbühne verschiebt. Was Ictus einzigartig macht, ist seine Vielseitigkeit: Das Kollektiv bewegt sich mühelos zwischen komplexen Partituren, minimalistischen Meisterwerken und interdisziplinären Projekten mit Tanz und Theater. Weltweit bekannt wurde das Ensemble durch die langjährige und intensive Zusammenarbeit mit der Choreografin Anne Teresa De Keersmaeker und ihrer Kompanie Rosas.

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