Reflexion

Mit u.a. Maarten Van Severen

Sep Ruf und Egon Eiermann, Deutscher Pavillon, Brüssel, 1958 Foto: Georg Pollich

Die zweite gemeinschaftlich kuratierte Ausstellung der vier Museen in der Pinakothek der Moderne widmet sich dem Thema der Reflexion, verstanden sowohl als optisches Phänomen wie auch als sinnbildlicher Ausdruck des Nachdenkens und der künstlerischen Auseinandersetzung. Unter den Leitmotiven Licht, Spiegel und Transparenz werden Werke aus Bildender Kunst, Architektur, Grafik und Design miteinander in Beziehung gesetzt. Die Ausstellung „REFLEXION“ ist zeitlich weit gefasst und reicht von der Moderne bis in die Gegenwart.

Maarten van Severen war ein Designer von internationalem Rang. Er wuchs in einer kreativen Familie auf und entwickelte sich zum Möbeldesigner und Innenarchitekten. Er entwarf unter anderem für Vitra, Kartell und Pastoe. Maarten van Severen wurde 1956 in Gent geboren; sein Vater war abstrakter Maler, sein Bruder Designer. Er studierte Architektur in Gent und begann 1987 mit dem Entwerfen von Möbeln. Grundlage seiner Arbeit ist die Suche nach der optimalen Synthese von Form, Material und Fertigung. Van Severen arbeitete wiederholt mit dem niederländischen Architekten Rem Koolhaas zusammen. Daraus entstanden schöne Projekte, unter anderem für die niederländische Botschaft in Berlin, Dall’Alva in Paris und die Casa da Música in Porto.

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