„Von Berlin bis Hollywood“

Martijn Dendievel

© Thomas Beyerlein

  • 19:30 Uhr

Das 9. Symphoniekonzert der Hofer Symphoniker steht ganz im Zeichen zweier Komponisten, die in den 1930er Jahren aufgrund von Verfolgung ihre Heimat verlassen mussten und in den Vereinigten Staaten ein neues künstlerisches Leben aufbauten. Unter der Leitung von Chefdirigent Martijn Dendievel eröffnet das Orchester den Abend mit einem musikalischen Porträt von Kurt Weill. Schauspieler Ralf Hocke schlüpft in die Rolle des Komponisten und erzählt von dessen Erfolgen, Flucht und Neubeginn in Amerika, während Sopranistin Katharina Persicke eine ausdrucksvolle Auswahl von Weills Liedern präsentiert, in eigens für dieses Konzert erstellten Orchesterbearbeitungen.

Im zweiten Teil richtet Dendievel den Fokus auf Erich Wolfgang Korngold, der wie Weill ins Exil ging und in Hollywood zu einem einflussreichen Filmkomponisten wurde. Seine farbenreiche, vom Film inspirierte Symphonie in Fis op. 40 bildet den symphonischen Höhepunkt des Abends. Den Abschluss des Konzerts bildet ein Publikumsgespräch mit Hocke und Persicke, die bereits zuvor in derselben Woche eine Masterclass an der Musikschule des Orchesters gibt.

Martijn Dendievel ist ein Dirigent, der sich rasch zu einem der auffälligsten Talente seiner Generation entwickelt. Er studierte Orchesterleitung am Königlichen Konservatorium in Brüssel und vervollkommnete seine Ausbildung bei renommierten Mentoren im In‑ und Ausland. Dendievel gewann mehrere internationale Dirigierwettbewerbe, was seinen internationalen Durchbruch beschleunigte.

Mehr Informationen

Newsletter

Sie können unseren Newsletter abonnieren, indem Sie entweder auf diesen Link oder auf den Newsletter-Link unter „Impressum“ klicken.