„Wirklich. Kunst und Realität 1400 bis 1900“

Jan van Kessel d.Ä. & Colijn de Coter

Bild: Jan van Kessel d. Ä. (zugeschrieben), Tableau mit Insekten, um 1660 © Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Was ist „wirklich“ in der Kunst? Zwischen 1400 und 1900 suchten Künstler unermüdlich nach den Grenzen der Wirklichkeit. Die Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck zeigt, wie Künstler zwischen 1400 und 1900 die Grenzen der Wirklichkeit ausloteten – von der religiösen Bildsprache des Spätmittelalters bis zum modernen Blick des 19. Jahrhunderts. Colijn de Coter und Jan van Kessel der Ältere bilden gemeinsam sie das pulsierende Herz des flämischen Beitrags zu dieser Ausstellung. Mit ihren Arbeiten eröffneten sie neue Perspektiven auf Wahrnehmung und Realität.

Colijn de Coter (1450-1549) war ein südniederländischer Maler, der hauptsächlich in Brüssel am Ende des 15. und zu Beginn des 16. Jahrhunderts tätig war. Er leitete eine einflussreiche Werkstatt und gilt als einer der bedeutendsten Erben der Tradition der flämischen Primitiven, wie Rogier van der Weyden.

Jan van Kessel der Ältere (1626–1679) ) entstammte einer Dynastie berühmter Maler. Sein Großvater war Jan Brueghel der Ältere und sein Onkel war David Teniers der Jüngere. Er war ein vielseitiger Künstler, der in zahlreichen Gattungen tätig war, darunter Insektenstudien, Blumenstillleben, Marinen, Flusslandschaften, Paradieslandschaften, allegorische Kompositionen, Tierdarstellungen und Genreszenen.

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