ForsterHuberHeyne

De KOE, De Nwe Tijd und Staatstheater Mainz

"ForsterHuberHeyne" © Andreas Etter

  • 18:00 Uhr
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Uraufführung

Rebekka de Wit und Willem de Wolf schreiben einander Briefe über Liebe und Radikalität. Sie, 1985 in den Niederlanden geboren, ist Theatermacherin und Romanautorin, und führt zusammen mit Freek Vielen und Suzanne Grotenhuis das flämische Theaterhaus De Nwe Tijd. Er, 1961 auch in den Niederlanden geboren, Schauspieler und Theaterautor gehört dem flämischen Ensemble De KOE an.

Ihre Briefe unterschreiben sie nicht mit ihrem eigenen Namen, sondern mit „Georg Forster“ und „Therese Heyne“. Sie versetzen sich in das berühmte Ehepaar hinein, das zur Zeit der Mainzer Republik in Mainz lebte. Er, Weltreisender und Revolutionär, desillusioniert durch Robespierres Terror, starb krank und einsam in Paris. Sie, Schriftstellerin, Redakteurin und emanzipierte Frau, hielt sich neben ihrer Ehe offen einen Liebhaber, Ludwig Huber, den sie nach Forsters Tod heiratete. Der Briefwechsel zwischen Rebekka und Willem ist das Herzstück ihres ersten gemeinsamen Projektes, das sich um das Leitmotiv „Wechsel“ dreht: Stimmungswechsel, Regierungswechsel und Liebeswechsel.

Das Stück ist eine Koproduktion des Staatstheater Mainz mit De KOE und De Nwe Tijd. Nachdem es im Oktober in Mainz uraufgeführt wird, ist es ab März 2018 auch in den Niederlanden und Flandern zu sehen. Die Regie macht der Schauspieler und künstlerischer Leiter von De KOE Peter Van den Eede. Der bildende Künstler Jasper Rigole ist für das Bühnenbild verantwortlich.

Im Anschluss an die Deutschlandpremiere wird es eine öffentliche Premierenfeier geben, zu der alle Gäste herzlich eingeladen sind.

Mehr Informationen

  • Suzanne Grotenhuis und Vincent Doddema in "ForsterHuberHeyne" © Andreas Etter

  • © Jasper Rigole

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