Power to the People. Politische Kunst jetzt

u.a. Guillaume Bijl

Guillaume Bijl, "Voting Booth Museum," 2000, Ausstellungsansicht © Schirn Kunsthalle Frankfurt 2018, Foto: Norbert Miguletz

Die Schirn Kunsthalle unter­nimmt eine Bestands­auf­nahme zeit­ge­nös­si­scher Posi­tio­nen, die sich als Seis­mo­gra­fen des poli­ti­schen Handelns lesen lassen. Der Fokus der Ausstel­lung liegt auf grund­sätz­li­chen Fragen und Ausein­an­der­set­zun­gen mit Phäno­me­nen und Möglich­kei­ten poli­ti­scher Teil­habe. Dabei werden Haltun­gen infrage gestellt, Formen des Protests abge­bil­det, und neue Stufen der Entde­mo­kra­ti­sie­rung ins Visier genom­men. Auf diese Weise werden jenseits konkre­ter Anlie­gen auch die Mecha­nis­men und die Logik poli­ti­scher Betei­li­gung zum Thema. Indem die Ausstel­lung künst­le­ri­sche Posi­tio­nen aus unter­schied­li­chen Ländern, von Deutsch­land über England oder Belgien bis zu den USA, der Türkei, Israel oder Libyen vereint, regt sie zur Refle­xion darüber an, wie poli­ti­sche Betei­li­gung ausse­hen kann und welche Konse­quen­zen sie jeweils nach sich zieht.

Mit Werken von Halil Altindere, Phyllida Barlow, Guillaume Bijl, Julius Von Bismarck, Andrea Bowers, Osman Bozkurt, Tobias Donat, Sam Durant, Omer Fast, Mark Flood, Forensic Architecture, Dani Gal, Katie Holten, Adelita Husni-Bey, Hiwa K, Edgar Leciejewski, Jonathan Monk, Ahmet Öğüt, Ricarda Roggan, Marinella Senatore, Rirkrit Tiravanija, Nasan Tur und Jens Ullrich.

Mehr Informationen

Newsletter

Sie möchten über Kultur aus Flandern auf dem Laufenden bleiben? Gern senden wir Ihnen alle zwei Monate unseren Newsletter.