Everyone's Sorry Nowadays
-
Im Rahmen von: der 76. Berlinale
Bianca ist ein eigensinniges Mädchen. Sie ist fast 13 Jahre alt und fühlt sich in ihrer Familie unsichtbar. Mit Bianca's Bruder als „Sorgenkind“ hat ihre Mutter schon genug um die Ohren; sie bezeichnet Bianca als unbeherrschbar. Ihr Vater hingegen hat sie mit seiner neuen Freundin aus der Situation zurückgezogen und lebt nun ein einer neuen Lebensgemeinschaft. Er ist jedoch nicht darauf bedacht, dass seine Tochter ihn wöchentlich besucht. Bianca fühlt sich also nicht anerkannt und weiß nicht, was sie mit all den großen Gefühlen anfangen soll, die sie in sich trägt. Doch alles ändert sich an einem brütend heißen Sommertag.
Die Geschichte von „Everybody's Sorry Nowadays“ basiert sich auf dem gleichnamigen Buch des renommierten flämischen Schriftstellers Bart Moeyaert. Inzwischen ist die achte (Originaltitel: Tegenwoordig heet iedereen Sorry) Auflage des Romans erschienen, und das Buch wurde bereits in mehr als fünfzehn Sprachen übersetzt.
Frederike Migom (*1985, Antwerpen) ist Regisseurin und Drehbuchautorin. Sie absolvierte eine Schauspielausbildung in New York und studierte Film in Paris, kehrte danach jedoch nach Brüssel zurück. Zu ihren bisherigen Arbeiten zählen unter anderem der erfolgreiche Spielfilm Binti sowie mehrere Kurzfilme, die auf internationalen Festivals wie dem Tallinn Black Nights und Sundance Film Festival gezeigt und ausgezeichnet wurden.
Die Spielzeiten von „Everybody’s Sorry Nowadays“ werden zu einem späteren Zeitpunkt auf der Website der Berlinale veröffentlicht.