Bart Moeyaert

liest aus "Bianca"

Bart Moeyaert © Dries Luyten

ab 11 Jahre

Kinder haben Gefühle, keine Gebrauchsanweisung. Der flämische Autor Bart Moeyaert zählt zu den großen europäischen Kinder- und Jugendbuchautoren der Gegenwart. Mit seinem neuen Jugendroman "Bianca“ (Hanser) kommt der Astrid-Lindgren-Preisträger 2019 für wenige Lesungen nach Deutschland.

Bianca macht dicht und schweigt. Sie ist verletzt, denn ihr Vater möchte sie nur noch alle 14 Tage sehen. Außerdem nervt ihr kranker kleiner Bruder. Und ihre Mutter findet nie die passende Gebrauchsanweisung für die Tochter. Doch Bianca kann nicht nur still beobachten. Plötzlich stellt sie fest, dass sie ihre Gefühle und Gedanken ja auch mit Worten ausdrücken kann. Und dass ihr sogar jemand zuhört. Bart Moeyaert zeigt erneut, dass er ein Meister der Innenperspektive und kindlicher Wahrnehmungs- und Erlebnisweisen ist: unkitschig zart und überschäumend klar.

Bart Moeyaert, 1964 in Brügge geboren, zählt zu den großen europäischen Kinder- und Jugendbuchautoren der Gegenwart. Sein Debüt veröffentlichte er 1983, mit nur 19 Jahren. 2016 war Moeyaert bereits zum fünften Mal für den Hans Christian Andersen-Preis nominiert, den "kleinen Nobelpreis”, der alle zwei Jahre auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur vergeben wird. Für den Astrid Lindgren Memorial Award war er neun Mal nominiert. Moeyaerts Werk wurde in 20 Sprachen übersetzt.

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