WEIBLICHE WUT, WEIBLICHER BLICK

Ein Abend von und über schreibende, denkende, handelnde Frauen. Mit u.a. Gaea Schoeters
  • 21:00 Uhr

Die Geschichte der Menschheit war viel zu lange eine Geschichte der Männer. Doch die Zeiten ändern sich. In ihrer neuen Essay-Sammlung „Vor allem Frauen” untersucht Connie Palmen die Arbeit von elf Frauen und einem Mann, die ihr Leben und Arbeiten geprägt haben. Dabei fragt sich Palmen zum Beispiel, welche Eigenschaften es braucht, um Schriftstellerin zu werden und eine öffentliche Existenz zu führen. Auch die Ambivalenz zwischen Alleinsein und Gemeinschaft, Alkoholismus und Verrat kommen zur Sprache.

Gaea Schoeters wiederum ist Mitglied der feministischen Gruppe „Fixdit” und Mitverfasserin des Manifests „Optimistische Wut”, das sich mit Sexismus in der Literatur befasst. In ihrem aktuellen Roman „Trophäe” geht ihr Protagonist die ultimative Konfrontation mit der Natur ein und wirft ethische Fragen zum Postkolonialismus auf.

Connie Palmen und Gaea Schroeters, zwei starke streitbare Frauen: Gemeinsam schlagen sie die weiblichen Seiten der Weltgeschichte auf. Der Abend wird von der Pianistin und Komponistin Vera Marijt begleitet.

Gaea Schoeters (1976) ist Schriftstellerin, Drehbuchautorin, Librettistin und Journalistin. Sie debütierte mit dem Reisebuch Mädchen, Moslems und Motorräder, das von einer Motorradreise durch den Iran, Zentralasien und die Arabische Halbinsel handelt. Weitere Bücher von ihr sind Diggers, Die Kunst des Fallens (De Bezige Bij) und Untitled #1. Ihr jüngster Roman, Trofee, stand auf der Auswahlliste für verschiedene Preise und wurde mit dem Sabam-Literaturpreis ausgezeichnet. Außerdem schrieb sie ein Kinderbuch, mehrere preisgekrönte Opern und Musiktheaterstücke.

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