​Lesung und Gespräch: Lize Spit

Lize Spit

Bild: Autobiografie meines Körpers, 2025

Als Samuel-Fischer-Gastprofessorin im Sommersemester 2026 spricht Lize Spit über zentrale Motive ihres Werks. Ausgangspunkt sind ihr Debüt „Und es schmilzt“, 2017, und „Autobiografie meines Körpers“ (2025), in denen sie den Zusammenhang von Körper, Erinnerung und Herkunft mit großer Intensität erkundet. Im Zentrum steht die Frage, wie eng Körper, Elternhaus, soziale Umgebung und Kindheit miteinander verwoben sind.

Dabei greift Spit auch auf autobiografische Erfahrungen zurück: Aufwachsen in einem unsicheren familiären Umfeld, die Prägungen einer Kindheit, in der vieles unausgesprochen bleibt, und die Frage, wie sich solche Erfahrungen im Körper einschreiben und später sprachlich fassen lassen. „Autobiografie van mijn lichaam“ erzählt von der Schwierigkeit, in der eigenen Familie offen zu sprechen, und vom Versuch, eine belastende Dynamik zu durchbrechen.

Sie spricht sowohl in Berlin im Rahmen von „Writing, to distance oneself. Writing, to reconnect.“ als auch in Ginst beim 17. Internationalen Literaturfrühlings 2026 . Die Veranstaltung „Writing, to distance oneself. Writing, to reconnect.“ findet auf Englisch statt; der Eintritt ist frei.

Lize Spit (*1988) studierte am RITCS in Brüssel und wurde 2016 mit ihrem Debütroman „Het Smelt" international bekannt. Auch mit späteren Werken wie „Ik ben er niet" (2020) und „Autobiografie van mijn Lichaam" (2024) festigte sie ihren Ruf. Spit schreibt mit großer Intensität über Körper, Kindheit, Erinnerung und Macht.

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