8. Höhler Biennale: “Schattenwelten”

u.a. Mark Swysen

Höhlengleichnis © Marc Swysen

Die Höhler waren im Spätmittelalter Bierlagerstätten und befinden sich noch heute unter der Altstadt von Gera. Das diesjährige Biennale-Thema „Schattenwelten” steht für die Unterwelt, die bildhafte Vorstellung einer jenseitigen Welt in den Mythen vieler Kulturen oder der Hölle in der christlichen Religion.

Die Installation, die der Flame Mark Swysen auf der 8. Höhler Biennale in Gera zeigt, wurde vom Höhlengleichnis des griechischen Philosophen Platon inspiriert. Mark Swysens „Höhle des Philosophen“ ist eine hängende, transparente und leuchtende Skulptur in der Form eines übergroßen menschlichen Gehirns. Innerhalb eines „Schädels“ aus transparenten Halbkugeln aus Acrylglas bewegt sich eine Lichtinstallation aus sehr dünnen elektrolumineszenten Stromkabeln in der Form von Gehirnwellen. Auf einer Tonspur reflektiert der Künstler unterschiedliche Perspektiven der Wahrheit im 21. Jahrhundert.

Interessierte können die Installation Mark Swysens von Mittwoch bis Sonntag zwischen 11:00 und 18:00 Uhr bestaunen.

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