La morte di Didone – Collegium Vocale Gent

Foto: Michiel Hendryckx

  • Organisiert von: Collegium Vocale Gent

Im Zentrum des Programms steht Gioachino Rossinis selten aufgeführte Kantate „La morte di Didone" – eine Art „Oper im Kleinen", in der Sopranistin Julie Fuchs gemeinsam mit dem Männerchor des Collegium Vocale Gent die letzten, ergreifenden Stunden der Dido zum Leben erweckt. Umrahmt wird das Werk von Franz Schuberts Ouvertüre „im italienischen Stil" und seiner monumentalen 9. Sinfonie, der „Großen" C-Dur-Sinfonie. Unter der Leitung von Pablo Heras-Casado entsteht ein klarer, rhetorisch durchdachter und ausdrucksstarker Klang, der Rossinis Partitur vollen Raum zur Entfaltung gibt.

Das Collegium Vocale Gent wurde 1970 von dem Dirigenten Philippe Herreweghe (*1947) in Gent gegründet und zählt heute zu den weltweit führenden Vokalensembles der historisch informierten Aufführungspraxis. Herreweghe, bis heute künstlerischer Leiter des Ensembles, prägte mit seinem klaren, transparenten Chorklang und seinem tiefen Verständnis für Alte Musik Generationen von Sängerinnen und Sängern. Das Ensemble tritt regelmäßig auf den bedeutendsten Konzertbühnen Europas auf – von Barockmusik bis hin zu Werken der Romantik wie Rossinis „La morte di Didone".

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