We Stood Like Kings

Classical Re:Works

Anfang Oktober 2020 erscheint beim deutschen Label das bereits vierte Album der Post-Rock-Band We Stood Like Kings. Es heißt Classical Re:Works und stellt die Frage, wie Bach und Beethoven klingen würden, wenn sie heute lebten und sich mit Post-Rock beschäftigten? Eine Antwort darauf sucht die Band, indem sie ihre neoklassische Seite weiter entwickelt und sich selbst dazu herausfordert, die komplette klassische Musik, vom einstimmigen gregorianischen Gesang bis hin zur atonalen Musik des 20. Jahrhunderts auf ihre ganz eigene Art neu zu interpretieren.

In der belgischen Postrockszene etabliert und mit Bandmitgliedern aus allen Ecken des Landes, bewegt sich We Stood Like Kings im Grenzbereich zwischen instrumentalem Rock und klassischer Musik. Komplexer Postrock mit progressiven Einflüssen ist bei dieser jungen Band zu erwarten, bei der sich mehrere ineinander verwobene Klanglinien zu einem Gebilde entwickeln, das man am besten langsam im Ohr reifen lässt. Seit ihrer Gründung spielten sie mehr als 250 Konzerte in 20 europäischen Ländern, darunter eine Menge Kinokonzerte zu Filme wie "Koyaanisqatsi" (Godfrey Reggio, 1982), "Berlin: Symphony of a Great City" (Walther Ruttmann, 1927) und "A Sixth Part of the World" (Dziga Vertov, 1926), zu denen sie neue Soundtracks komponierten.

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