Der Ring des Nibelungen

Guy Cassiers, Sidi Larbi Cherkaoui

"Das Rheingold" © Monika Ritterhaus

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Eine faszinierende Welt von Göttern, Riesen, Zwergen und Naturwesen ist es, die uns in Wagners Opernzyklus "Ring des Nibelungen" begegnet. Das Gold auf dem Grunde des Rheins, vom Nibelung Alberich geraubt und fluchbeladen zum Ring geschmiedet, verleiht schier unbegrenzte Macht, bringt jedoch auch Leid und Tod. Ein mit Fantasy-Elementen angereicherter Mythos ersteht, ein Panorama der großen Themen.

Zwischen 2010 und 2013 inszenierte der flämische Regisseur Guy Cassiers den gesamten Opernzyklus in einer gemeinsamen Produktion der Staatsoper Berlin mit dem Teatro alla Scala di Milano, unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. Wagners Gesamtkunstwerk besteht aus vier Teilen, "Das Rheingold", "Die Walküre", "Siegfried" und "Götterdämmerung". Insgesamt sind es mehr als sechzehn Stunden, die nun noch zweimal als Zyklus an der Staatsoper zu erleben sind.

Der 1960 geborene Guy Cassiers studierte Grafische Kunst an der Akademie der Schönen Künste in seiner Heimatstadt Antwerpen. Sein Blick auf das Theater war somit der eines Außenstehenden. Doch gerade hierdurch entwickelte sich ein eigener künstlerischer Ausdruck, der sich in Bezug auf die Inhalte seiner Arbeit in einer Vorliebe für einsame, isolierte und oft asoziale Figuren zeigt und hinsichtlich der Form epische Texte dramatischen vorzieht. Cassiers ist seit 2006 künstlerischer Leiter des Toneelhuis Antwerpen.

Der 1976 in Antwerpen geborene Sidi Larbi Cherkaoui erarbeitete die Choreographie des Opernzyklus. Cherkaoui absolvierte eine Ausbildung bei den Performing Arts Research and Training Studios (P.A.R.T.S.) in Brüssel. 2010 gründete er seine eigene Tanzkompagnie Eastman. Seit 2015 ist er künstlerischer Leiter des Königlich Flämischen Balletts.

Kurt d’Haeseleer war für das Video-Design verantwortlich. Er ist visueller Künstler und Künstlerischer Direktor von De Werktank, einer Produktionsfirma für mediale Kunst in Bierbeek (BE), die ihre Wurzeln in dem früheren Künstlerkollektiv De Filmfabriek hat. Er selbst produzierte schon verschiedene Videos und interaktive Installationen und arbeitet regelmäßig als Videodesigner für Sprech-, Tanz- und Musiktheater.

Der flämische Modedesigner Tim Van Steenbergen entwarf für den Opernzyklus die Kostüme. Tim Van Steenbergen graduierte an der Akademie der Schönen Künste in Antwerpen. Er entwarf Kostüme für verschiedene Filme, Theater- und Tanzproduktionen, u.a. von Anne Teresa de Keersmaecker und Thierry De Mey.

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