Are we not drawn onward to new erA

Ontroerend Goed

Ontroerend Goed, "Are we not drawn onward to new erA" © Mirjam Devriendt

  • 19:30 Uhr
  • 19:30 Uhr

Das Stück beginnt, wie es endet: Im Garten Eden, mit der schlafenden Eva unter dem Apfelbaum. Doch dazwischen sehen wir in einem eleganten Bilderreigen die beunruhigenden Fragen unserer Zeit vorbeiziehen: Umweltzerstörung, Plastikvermüllung, Turbokapitalismus. Die Globalisierung sowie ein starker Wachstums- und Fortschrittsglaube haben die Welt, in der wir leben, maßgeblich verändert. Viele Entwicklungen scheinen dramatisch und nicht umkehrbar – sie lassen sich nicht mehr zurückspulen. Oder etwa doch?

Die flämische Kompanie Ontroerend Goed lässt ihre Performance "Are we not drawn onward to new erA" um den point of no return kreisen, der der Menschheit kurz bevorsteht – oder hat sie ihn schon überschritten? Ist es fünf vor oder schon fünf nach zwölf? Die Form trägt der Abend bereits in seinem Titel, der als Palindrom sowohl vorwärts wie rückwärts gelesen werden kann: Der erste Teil läuft ab dem Wendepunkt wieder zurück, allerdings mit überraschender Bedeutungsverschiebung. Das Stück wurde von The Guardian als "konzeptionell wagemutig" und "formal verblüffend" gelobt und kommt nun in Weimar zur deutschen Erstaufführung.

Unter der künstlerischen Leitung des Regisseurs Alexander Devriendt schreibt und produziert das 1994 in Gent gegründete Künstlerkollektiv Ontroerend Goed unvorhersehbare und oft interaktive Shows an der Schnittstelle zwischen Theater und Performance. Die Kompanie tritt international auf und hat bereits zahlreiche europäische Theaterpreise gewonnen. Ihre Performance "£¥€$" wurde ein europaweiter Festivalerfolg.

In englischer Sprache, mit deutschen Übertiteln

Ab 12 Jahren

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