In My Room

mit u.a. Benny Claessens

Benny Claessens in "In My Room" © Ute Langkafel, Maifoto

  • 19:30 Uhr
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  • 18:00 Uhr
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Ist die Krise der Gegenwart eine Krise der Männlichkeit? Die Zeit ist reif für neue Entwürfe. Doch obwohl alles in Bewegung ist, kündigt sich ein konservativer gesellschaftlicher Rollback an. Der Mann scheint in den alten Mustern festzustecken, ein Gefangener im System der männlichen Vorherrschaft. Was bedeutet es, im Jahr 2020 ein Mann zu sein? Falk Richters Rechercheprojekt "In My Room" entspinnt aus dem intimen Raum eines Sohns und Autors ein vielschichtiges Geflecht aus Erinnerungen, Bildern und Stimmen und verwebt biografische Erfahrungen mit gesellschaftlichen Erzählungen. Es sind Momentaufnahmen von Söhnen, die sich an ihre Väter, an Familienrituale, Alltagsgeschichten und gesellschaftliche Entwicklungen erinnern. "In My Room" ist ein autofiktionaler Selbstversuch, in die unergründete Blackbox, die Väter hinterlassen haben, einzutauchen auf der Suche nach den Spuren der Väter im eigenen Leben.

Benny Claessens wurde 1981 in Antwerpen geboren und studierte dort am Herman Teirlinck Instituut für Darstellende Kunst. Von 2010 bis 2015 war er bei den Münchner Kammerspielen engagiert. 2013 konzipierte er zusammen mit Risto Kübar die Produktion "Spectacular Lightshows". Es folgten weitere Stücke in eigener Regie, unter anderem das Solo "Hello useless", das für das Produktionshaus Campo entstand, und 2016 "Learning how to walk" am NTGent. 2017 spielte er in Ersan Mondtags Ödipus und Antigone nach Sophokles am Maxim Gorki Theater. Am HAU Berlin zeigte er Ende Juni 2018 eine neue, eigene Arbeit mit dem Titel The Last Goodbye / Vibrant Matter. Aktuell spielt er am Gorki ebenfalls in Hass-Triptychon – Wege aus der Krise.

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  • "In My Room" © Ute Langkafel, Maifoto

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