Dirk Braeckman & Anna Barriball (VORÜBERGEHEND GESCHLOSSEN)

Mit der von Gastkuratorin Eva Eicker kuratierten Doppelausstellung von Anna Barriball und Dirk Braeckman präsentiert das KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst im Maschinenhaus M1 zwei künstlerische Positionen, die ihren Fokus auf die Facetten der Oberfläche im Arbeitsprozess legen und sich auf unterschiedliche, konzeptionelle Art mit dem „Abdruck“ auf Papier befassen.

Die britische Künstlerin Anna Barriball kombiniert in ihrem Werk verschiedene Medien, hat aber ein besonderes Interesse an den skulpturalen Eigenschaften von Papier. Die Schwarzweißfotografien von Dirk Braeckman verfügen über eine enigmatische Präsenz, die der Künstler nicht zuletzt über die spezifische Oberflächentextur erzielt. Im KINDL führt Braeckman Fotografien der letzten beiden Jahrzehnte mit seinen jüngsten Werken zusammen. Seine zumeist großformatigen, auf Aluminium aufgezogenen Fotografien setzen das Übersehene, Alltägliche mit stets gewahrter Distanz ins Bild. Braeckman fotografiert immer von Zeit und Raum losgelöste "Nicht-Orte". Durch aufwändige chemische Bearbeitungsverfahren und experimentelle kompositorische Veränderungen in der Dunkelkammer werden sie zu Beobachtungen von Dauer und zeitentrückten Augenblicken.

Dirk Braeckman wurde 1958 in Eeklo geboren und lebt in Gent. Bei der Biennale von Venedig in 2017 wurde er von der Flämischen Gemeinschaft beauftragt, den Belgischen Pavillon zu gestalten. In den letzten Jahren hatte er Einzelausstellungen im Museum M in Leuven, im Bozar in Brüssel sowie in der Galerie Thomas Fischer in Berlin, die seine Arbeiten seit 2012 regelmäßig ausstellt.

Die Eröffnung ist am 21. März 2020, um 17 Uhr.

Mehr Informationen

  • Dirk Braeckman, "E.N.-C.K.-12 - 2013", 2013 © Dirk Braeckman, VG Bild-Kunst, Bonn, 2013 courtesy Zeno X Gallery, Antwerp & Thomas Fischer Gallery, Berlin

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